Gesundheit

Schutzimpfungen

Gesundheit | AutorIn: Eva


Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen schlägt der behandelnde Kinderarzt mehrere Impfungen vor, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten.
Schutzimpfungen haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass gefährliche Infektionskrankheiten nahezu ausgerottet sind. Doch einige Eltern sind sich bei der Entscheidung trotzdem unsicher, ob sie ihr Kind immunisieren lassen. Sie befürchten schädliche Nebenwirkungen der Impfstoffe. In vielen Naturheilkundepraxen werden homöopathische Heilmittel als alternative Schutzmaßnahme angeboten. Doch viele Kinderärzte warnen: Zwar können diese Mittel das Immunsystem teilweise stärken, sie bieten aber keinen Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten und stellen keine Alternative zum Impfen dar.

Der empfohlene Impfplan
Die erste Impfung des empfohlenen Impfplans ist die Schluckimpfung gegen Rotaviren. Diese Impfserie muss im Alter von sechs bis zwölf Wochen beginnen und je nach Impfstoff (zwei oder drei Impfdosen im Abstand von 4 Wochen) bis zur 24. oder 32. Lebenswoche beendet sein.
Besondere Sorge haben Eltern bei der so genannten Sechsfachimpfung, die das Kind im Rahmen von insgesamt vier Teilimpfungen bis zum 14. Monat gegen die Erreger von Tetanus, Hepatitis B, Keuchhusten, Kinderlähmung, Diphterie und Haemophilus Influenza B schützt. Um die Anzahl der Injektionen für das Baby so gering wie möglich zu halten, wurde gegen diese Krankheiten ein gut verträglicher Kombinationsimpfstoff entwickelt. Er wird insgesamt dreimal im ersten Lebenshalbjahr und einmal im zweiten Lebensjahr verabreicht. Lange Zeit vermutete Zusammenhänge zwischen der Sechsfachimpfung und Todesfällen von Babys konnten eindeutig widerlegt werden. Heute ist bewiesen, dass diese Impfung das Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben, sogar um die Hälfte reduziert.
Innerhalb der ersten sechs Lebensjahre sollten laut Empfehlung der STIKO zusätzlich vier Teilimpfungen gegen Pneumokokken, zwei Immunisierungen gegen Windpocken und zwei Injektionen mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln stattfinden. Im Alter von fünf bis sechs Jahren wird den Eltern eine Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten nahegelegt. Das Impfen führt der Kinderarzt meist im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen durch, um dem Kind zusätzliche Arzttermine zu ersparen.

Weitere Informationen findest du hier:

www.kinderaerzte-im-netz.de

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