Der etwas andere Generationenvertrag

Was tun, wenn das Kind krank wird? Auch wenn die Kinderbetreuung im Normalfall perfekt geplant ist, stellen Krankheit, Urlaub der Tagesmutter oder Schulferien die Familie auf eine harte Probe, denn nicht jeder hat hilfsbereite Verwandtschaft um die Ecke.

Oma-Hilfsdienst

Ein Problem, das der Verein „Jung und Alt e.V.“ erkannt hat. Mit seinem „Oma-Hilfsdienst“, dem etwas anderen Generationenvertrag, nimmt er Engpässen bei der Betreuung den Schrecken. Bis zu 15 Tage im Notfall lang springen die kinderlieben SeniorInnen ein, wenn ein Kind krank ist oder die Tagesmutter Ferien macht. Auch als Babysitter für private Unternehmungen der Eltern lassen sich die „Ersatz-Omas und -Opas“ buchen. Bis zu zweimal im Monat kommt jemand vorbei, wenn die Eltern mal wieder zum Sport, ins Kino oder Restaurant gehen möchten.

„Nachdem wir nun den Oma-Hilfsdienst einige Zeit nutzen, können wir sagen, dass es für uns ein Gewinn ist. Es hat sich vieles entspannt. Für mich ist es gut zu wissen, dass die Kinder in zuverlässiger Obhut sind. Meine beiden Kinder freuen sich sehr, wenn eine Ihrer Freiwilligen kommen, die das alles sehr souverän machen”, berichtet Frau G., die den Oma-Hilfsdienst nutzt auf der Webseite des Vereins.

Der gemeinnützige Verein arbeitet nach einem Konzept für Kinderschutz. Voraussetzung für die ehrenamtliche Mitarbeit ist immer ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis, ein ärztliches Attest sowie eine Selbstverpflichtungserklärung.


Weitere Informationen findest du hier:

www.jaz-ev.de

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