Internet in der Familie

Kids im Chatroom: vorsichtig bleiben!

Internet in der Familie | AutorIn: Eva

Chatten im Internet ist faszinierend

Chatten im Internet ist faszinierend: Neue Menschen kennen lernen, Meinungen austauschen, vielleicht sogar neue Freunde finden – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Doch ebenso grenzenlos sind auch die Gefahren, denen sich Kinder und Jugendliche mit dem Chat aussetzen. Häufig kennt man den Chatpartner persönlich gar nicht. Wer ist diese Internetbekanntschaft? Er kann anonym bleiben, einen ausgedachten Namen benutzen, sein wahres Wesen und Alter verschleiern – im Internet kann man sich als jemand anderes ausgeben. Hinter der neuen Freundin, die Pferde ebenso liebt wie man selbst und – welch ein Zufall – auch noch gleichaltrig ist, kann sich durchaus ein Mann verbergen, der nichts Gutes im Sinn hat. Daher sollten im Chatroom unbedingt einige Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.

Die wichtigste Regel: Niemals persönliche Daten wie Namen und Adresse preisgeben, sondern immer mit einem so genannten Nickname agieren. Gut aufgehoben sind Kids in kleinen Chats, in denen Moderatoren darauf achten, dass die Gespräche harmlos und nett bleiben. Doch Achtung: Die sexuelle Belästigung ist das größte Problem in vielen Chats, denn besonders die speziellen Kanäle für Kinder- oder Teenager ziehen häufig Benutzer mit pädokriminellen Neigungen an. Diese versuchen dann, ihre Opfer in eine private, von anderen Benutzern nicht einzusehende Unterhaltung zu drängen, denn "geflüsterte" Nachrichten unterliegen nicht der direkten Kontrolle von Moderatoren. Und wenn die neue Freundin ein Treffen vorschlägt? Hier heißt es, auf Nummer sicher gehen: Die Eltern einschalten, sich die Telefonnummer der Chat-Freundin geben lassen und dort anrufen. Und auch, wenn es total uncool ist: zum ersten Treffen unbedingt Vater oder Mutter mitnehmen.

Denn das vermeintliche Rotkäppchen kann sich schnell als böser Wolf entpuppen.

Weitere Informationen findest du hier:

www.klicksafe.de

nach oben