Babyzeit

Frühe Hilfen für Familien

Babyzeit | AutorIn: Eva


In Hamburg gibt es zahlreiche Institutionen, Personen und Netzwerke, die Schwangere bzw. Familien mit kleinen Kindern unterstützend zur Seite stehen. Mit dem Ziel, überall in der Hansestadt die bestehenden Hilfeangebote auszubauen und besser zu vernetzen, hat der Senat Anfang 2013 das Landesprogramm „Guter Start für Hamburgs Kinder“ gestartet, das im Rahmen der Bundesinitiative "Frühe Hilfen“ flächendeckend umgesetzt wird.

Die vielfältige Angebotslandschaft der Frühen Hilfen wurde in das Landesprogramm integriert, um das Wissen zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Ziel ist es, jungen Familien eine individuelle Unterstützung anzubieten sowie die Elternkompetenzen zu stärken und zu erweitern. Das Beratungs- und Hilfsangebot ist vertraulich, kostenfrei, auf Wunsch anonym und unterliegt der Schweigepflicht. Es umfasst folgende Kernelemente:

Babylotsen Hamburg: In den Geburtskliniken klären die „Babylotsen Hamburg“ den Bedarf an psychosozialer Unterstützung, motivieren die Familie zur Annahme von Hilfe, vermitteln sie an die wohnortnahen Familienteams und – soweit möglich – direkt an die passenden Hilfeangebote.

Wohnortnahe Familienteams: Hebammen-Standorte mit multiprofessionellen Teams kooperieren verbindlich mit den Fachkräften des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und betreuen und begleiten Familien mit kleinen Kindern oder vermitteln sie an andere geeignete Angebote im Stadtteil weiter.

Regionale Frühe Hilfen: Regionale Netzwerke, in denen Fachleute aus unterschiedlichen Einrichtungen und Berufsgruppen verbindlich zusammenarbeiten, erleichtern den Familien der Übergang in weitergehende Unterstützungsangebote. Neben Schwangerenberatungsstellen, Hebammen, Geburtskliniken, Frauen- und Kinderarztpraxen gehören dazu auch die Einrichtungen der Frühförderung, der Familienentlastung, -förderung und -beratung, Kitas sowie Eltern-Kind-Zentren.

Weitere Informationen findest du unter:

 www.fruehehilfen-hamburg.de


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