Gesundheit

Besserer Schutz für Kinder mit der U7a

Gesundheit | AutorIn: Anette


Kurz vor dem dritten Geburtstag steht sie an: Die U7a. Bereits seit dem 1. Juli 2008 gibt es die zusätzliche Früherkennungsuntersuchung. Sie soll die große Lücke zwischen der U7 und der U8 schließen – um Kinder besser zu schützen.

Eine Jährliche Untersuchung ist sinnvoll. Den Standpunkt des gemeinsamen Bundesausschusses aus Kassen und Ärzten befürwortete 2008 auch das Bundesgesundheitsministerium. Seither wird die von den Kinderärzten angebotene U7a von den Krankenkassen bezahlt.

Das wird bei der U7a untersucht

Sie soll dazu beitragen, allergische Erkrankungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien, Übergewicht, Sozialisations- und Verhaltensstörungen sowie Seh-,  und Sprachentwicklungsstörungen früher zu erkennen und rechtzeitig behandeln zu können. Gleichzeitig soll die zusätzliche Untersuchung Kinder vor Vernachlässigung schützen.

„Denk an mich“

Damit Eltern die freiwillige Untersuchung nicht vergessen, gibt es seit 2014 die Kampagne „Denk‘ an mich!“, mit der die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) Eltern und Sorgeberechtigte verstärkt auf die Kindervorsorgeuntersuchung U7a (34. - 36. Lebensmonat) mit Plakaten Postkarten und Gesprächen in Kitas, Kinder und Hausarztpraxen und Einrichtungen des Hilfesystems aufmerksam macht.

"Die U-Untersuchungen sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kindergesundheit“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Um gesundheitliche Probleme oder Entwicklungsverzögerungen bei Kindern rechtzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu können, sollten Eltern und Sorgeberechtigte die Angebote der kassenfinanzierten und für Eltern somit kostenfreien Vorsorgenuntersuchungen unbedingt nutzen.“
Weitere Informationen zu Untersuchungen für Kinder und Jugendliche, von der U1 bis U10, stehen unter www.gesundheitsfoerderung.hamburg.de

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