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Mit Frühförderung auf Erfolgskurs
Das Zauberwort in der Physiotherapie heißt Frühförderung. Denn je eher Störungen der Bewegung oder der Wahrnehmung festgestellt werden, umso größer sind die Chancen, die Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen und mögliche Langzeitschäden zu vermeiden. Zu den gängigsten Therapieformen für Kinder gehören die Bobath-Therapie (siehe dort), die Vojta-Therapie und die Psychomotorik.
Die Vojta-Therapie, benannt nach dem Neurologen Prof. Dr. Vaclav Vojta, wird bei verschiedenen Bewegungsstörungen eingesetzt, im Säuglings- und Kindesalter etwa bei zentralen Koordinationsstörungen, Hüftdysplasie (Fehlstellung der Hüfte) sowie Problemen bei Atmung, Schlucken und Kauen. Das Prinzip: Mit gezieltem Druck auf bestimmte Körperstellen werden unwillkürliche Muskelaktivitäten erzeugt, die normalerweise vorhanden sind, bei den Patienten aber nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. So können Bewegungsmuster wieder zugänglich gemacht, Muskeln aktiviert werden.
Ziel der Psychomotorik ist es, Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit von Kindern - ausgehend von ihrem individuellen Entwicklungsstand - zu stärken und zu fördern. Dabei können auch Verhaltensstörungen, die aus Wahrnehmungsdefiziten resultieren, positiv beeinflusst werden. Das Therapieangebot ist ebenso vielfältig wie die kleinen Patienten selbst: Mit kindlichem Spiel, Tanz, Malen, Bewegungen und Musik lernen die Kinder, sich und ihre Umwelt zu erfahren. Ziele der Therapie sind insbesondere die Förderung der Sensomotorik und der Koordination, die Schulung der Fein- und Grobmotorik und die Koordination von Bewegungen.
(Quelle: IFK e.V., Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten)
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