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Was ist Kieferorthopädie?
Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen des Kiefers und/oder der Zähne befasst.
Die Stellung der Zähne im Kiefer und die Lage des Oberkiefers zum Unterkiefer ist extrem wichtig für das Funktionieren des Kauapparats. Fehlbelastungen im Kiefergelenk können das Gleichgewicht der Zähne zueinander stören und langfristig zu Schmerzen und Verspannungen, etwa im Nacken, führen.
Frühzeitig erkannte Fehlstellungen können häufig schon mit spielerischen Muskelübungen oder einfachen Maßnahmen behoben werden. Daher ist ein erster Kontrollbesuch beim Kieferorthopäden schon im Alter von fünf bis sechs Jahren sinnvoll. Eine kieferorthopädische Behandlung allerdings wird der Facharzt erst im Alter von etwa acht Jahren beginnen, wenn der Zahnwechsel eingesetzt hat.
Häufige Ursachen für Fehlstellungen der Zähne sind Daumenlutschen und vorzeitiger Milchzahnverlust durch Karies. Für Eltern bedeutet dies: Gewöhnen Sie Ihr Kind besser an mundgerecht geformte Sauger und verzichten Sie darauf, ihm gesüßte Getränke - auch Apfelschorlen oder Fertigtees - anzubieten. Beginnen Sie früh mit dem regelmäßigen Zähneputzen.
Eltern haben meistens größere Probleme damit, dass ihr Kind eine Zahnspange tragen soll, als das Kind selbst. Für die Kinder ist die kieferorthopädische Behandlung mittlerweile Alltag: 70 Prozent aller Kids erhalten eine Zahnregulierung. Wichtig für den Erfolg ist die regelmäßige Kontrolle, bei der der Kieferorthopäde die Spange neu einstellen kann, und eine gute Hygiene der Spange. Übrigens: Eine kieferorthopädische Behandlung kann sich auch im Erwachsenenalter noch lohnen!
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