„Hat Krebs was mit Krebsen zu tun?“ fragt Anna. Und Simon will wissen: „Was ist Krebs denn eigentlich?“ und erfährt, dass Krebszellen im Körper „Mist machen“. Fünf Kinder, die lernen müssen, mit ihren Krankheiten umzugehen, sind die Helden der Geschichte „Die Tropfenbande“, die jetzt im Hamburger Kinderbuchverlag erschienen ist.
Simon hat Neurodermitis, Anne leidet unter Asthma, Maria ist fehlsichtig, Tom hat Epilepsie und Leo bekommt eine Chemotherapie gegen seine Krebserkrankung. Doch ihre Krankheit macht sie nicht schwach, im Gegenteil: Als sie hören, dass ein kleiner Hund im Wald ausgesetzt werden sollen, sind sie ganz stark. Sie schleichen sich - immer begleitet von ihren Schutzengeln - an der Oberschwester Bertha vorbei hinaus aus dem Krankenhaus und lernen auf ihrer Suche nach dem Hund vieles über sich selbst und die Krankheiten der anderen. Dabei erfahren sie, dass Dinge, über die man Bescheid weiß, plötzlich viel weniger Angst machen…
Wie Krankheiten auf Kinder wirken, welche Ängste und Hoffnungen Diagnosen und Therapien in der Familie auslösen, weiß das fünfköpfige Autorenteam aus seiner beruflichen Praxis: „Die Tropfenbande“ stammt aus der Feder der Kinderärzte Melanie Ahaus, Hans-Rudolf Drunkenmölle und Karl Hansen, des Augenarztes Peter P. Kaupke und des Psychologen Norbert Gebert. Ihr Ziel: Eine kindgerechte, spannende und lustige Geschichte zu erzählen, die aufklärt und trotzdem viel mehr ist als ein Fachbuch. Fachwissen gibt es dennoch genug: Jeder der Mediziner beschreibt im Anhang sehr detailliert und anschaulich eine der thematisierten Krankheiten, zudem finden betroffene Eltern Adressen für Kontakte und weiter gehende Informationen.
„Die Tropfenbande“ ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Von der Idee zum Buch: „Tropfenbande“-Verleger Dr. Carlos Schumacher im Gespräch mit tausendfuessler.de
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