Der Umgang mit dem Computer wird schon in jungen Jahren immer selbstverständlicher. Mehr als 70 Prozent der Sechs- bis 13jährigen geben an, in ihrer Freizeit zumindest ab und zu vor dem PC zu sitzen, um daran zu spielen oder zu arbeiten. 3,1 Millionen Kinder – das ist mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe – gehen außerdem ins Internet. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Kids Verbraucher Analyse (Kids VA 2008), die jährlich vom Egmont Ehapa Verlag in Auftrag gegeben wird.
Neben dem Computer bleiben aber auch die Printmedien beliebt bei den Kids. 86 Prozent der befragten Kinder lesen Zeitschriften, 79 Prozent Bücher. Dabei klafft allerdings eine Lücke zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern: Während nur 19 Prozent der Hauptschüler Zeitschriften und Bücher lesen, sind es bei den Gymnasiasten etwa doppelt so viele (Bücher: 46 Prozent, Zeitschriften: 33 Prozent). Bei der Computernutzung holen die Mädchen auf: 63 Prozent der Mädchen verbringen ihren Teil der Freizeit am Gameboy, 45 Prozent an Spielekonsolen. Das ist ein Anstieg von jeweils 13 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Zwar sind die Jungen noch immer stärker vertreten, der Anstieg hier ist jedoch weitaus geringer.
Horrende Handyrechnungen ihrer Zöglinge haben Eltern dazulernen lassen: 83 Prozent der Kids telefonieren per Prepaid-Karte. Bei der Handynutzung selbst haben die Eltern allerdings wenig Berührungsängste. Bereits 1,8 Millionen Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren besitzen ein eigenes Mobiltelefon. Und sollte die Rechnung doch einmal höher ausfallen als geplant, ist auch dies kein großes Problem. Die Kinder von heute sind finanziell gut aufgestellt: Sie verfügen hochgerechnet über 2,6 Millionen Taschengeld und Geldgeschenke, weitere 3,8 Milliarden Euro liegen auf ihren Sparkonten.
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